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Export-Ratgeber

Auto exportieren aus Deutschland

Sie verkaufen Ihr Fahrzeug ins Ausland? Prüfen Sie die Fahrzeughistorie mit einem VIN-Check und erzielen Sie bessere Preise durch maximale Transparenz.

Kostenloser VIN-Check

Deutschland — Europas größter Gebrauchtwagenmarkt

Über 3 Millionen Gebrauchtwagen werden jährlich aus Deutschland exportiert. Deutsche Fahrzeuge genießen weltweit einen hervorragenden Ruf für Qualität und Wartung.

über 3 Mio.

Fahrzeuge exportiert pro Jahr

über 100

Empfängerländer

20–40 %

Preisvorteil für Käufer

über 7 Mio.

Gebrauchtwagen-Transaktionen pro Jahr

Top-Abnehmerländer für deutsche Gebrauchtwagen

Die größten Importeure deutscher Gebrauchtwagen sind osteuropäische Länder, die von den günstigen Preisen und der hohen Qualität profitieren.

Polen Flagge

Polen

~35 % der Exporte

Rumänien Flagge

Rumänien

~12 % der Exporte

Litauen Flagge

Litauen

~8 % der Exporte

Tschechien Flagge

Tschechien

~6 % der Exporte

Niederlande Flagge

Niederlande

~5 % der Exporte

Bulgarien Flagge

Bulgarien

~5 % der Exporte

Warum ein VIN-Check vor dem Verkauf?

Ein Fahrzeughistorienbericht schützt Verkäufer und Käufer gleichermaßen. Als Verkäufer profitieren Sie von:

Höherer Verkaufspreis

Fahrzeuge mit dokumentierter Historie erzielen nachweislich 10–15 % höhere Preise. Der Käufer ist bereit, für Transparenz und Sicherheit mehr zu bezahlen.

Rechtliche Absicherung

Ein aktueller VIN-Check dokumentiert den Zustand zum Zeitpunkt des Verkaufs. Dies schützt Sie vor späteren Gewährleistungsansprüchen und Reklamationen.

Schnellerer Verkauf

Käufer aus dem Ausland können das Fahrzeug oft nicht persönlich besichtigen. Ein Historienbericht schafft das nötige Vertrauen und beschleunigt die Kaufentscheidung.

Vollständige Dokumentation

Der Bericht enthält technische Daten, Sicherheitsrückrufe, Kilometerstandshistorie und mehr. Dies erleichtert dem Käufer die Zulassung im Ausland.

Checkliste: Fahrzeug exportieren

Folgen Sie dieser Checkliste, um den Verkauf und Export Ihres Fahrzeugs reibungslos abzuwickeln:

VIN-Check durchführen und Bericht dem Käufer bereitstellen

Kaufvertrag erstellen (zweisprachig empfohlen)

Fahrzeug bei der Zulassungsstelle abmelden

Ggf. Ausfuhrkennzeichen beantragen (EUR 100–150)

Alle Dokumente übergeben: Zulassungsbescheinigungen Teil I & II, Scheckheft, HU-Bericht

COC (Certificate of Conformity) besorgen, wenn verfügbar

Versicherung kündigen bzw. auf Ausfuhrkennzeichen umstellen

Übergabe und Zahlung dokumentieren

Fahrzeughistorie prüfen — nur EUR 8,90

Der kostenlose VIN-Check zeigt bereits technische Daten und Sicherheitsrückrufe. Der vollständige Bericht (EUR 8,90) enthält zusätzlich Kilometerstandshistorie, Unfallhistorie, Diebstahlprüfung und Marktwertschätzung.

Häufig gestellte Fragen zum Fahrzeugexport

Muss ich die Fahrzeughistorie beim Verkauf ins Ausland offenlegen?
Rechtlich sind Sie verpflichtet, bekannte Mängel und Unfallschäden offenzulegen. Ein Fahrzeughistorienbericht (VIN-Check) schafft Transparenz und schützt Sie vor späteren Gewährleistungsansprüchen. Viele professionelle Exporthändler verlangen mittlerweile einen aktuellen Historienbericht als Kaufbedingung.
Wie melde ich ein Fahrzeug für den Export ab?
Gehen Sie zur Zulassungsstelle mit Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein), Teil II (Fahrzeugbrief), Kennzeichen und Personalausweis. Beantragen Sie die Abmeldung und ggf. Ausfuhrkennzeichen. Die Abmeldebescheinigung wird benötigt. Alternativ können viele Zulassungsstellen die Abmeldung online über das i-Kfz-Portal durchführen.
Was sind Ausfuhrkennzeichen?
Ausfuhrkennzeichen (auch Zollkennzeichen genannt) sind temporäre Kennzeichen, die es ermöglichen, ein abgemeldetes Fahrzeug legal ins Ausland zu überführen. Sie sind bis zu 12 Monate gültig und beinhalten eine Haftpflichtversicherung. Die Kosten betragen etwa EUR 100–150 inklusive Schilder und Versicherung.
Steigert ein VIN-Check den Verkaufspreis?
Ja, nachweislich. Fahrzeuge mit dokumentierter Historie erzielen im Durchschnitt 10–15 % höhere Preise als vergleichbare Fahrzeuge ohne Nachweis. Käufer im Ausland sind besonders auf Transparenz angewiesen, da sie das Fahrzeug oft nur online beurteilen können. Ein VIN-Check-Bericht schafft Vertrauen und beschleunigt den Verkaufsprozess.
Welche Unterlagen braucht der Käufer von mir?
Der Käufer benötigt: Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief), Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein), Kaufvertrag, Abmeldebescheinigung, Scheckheft (falls vorhanden), HU-Bericht und idealerweise die COC (Certificate of Conformity) für die Zulassung im Ausland. Einen VIN-Check-Bericht als Bonus beizulegen, erleichtert dem Käufer die Registrierung erheblich.
Muss ich als Privatverkäufer Steuern zahlen?
Als Privatperson zahlen Sie keine Umsatzsteuer auf den Verkauf Ihres Gebrauchtwagens, unabhängig davon, ob an einen inländischen oder ausländischen Käufer. Händler müssen die Umsatzsteuer (MwSt.) abführen, können aber bei EU-Lieferungen unter bestimmten Voraussetzungen die Steuer im Bestimmungsland erheben lassen (innergemeinschaftliche Lieferung).