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Fahrgestellnummer prüfen — Kostenloser VIN Check

Schützen Sie sich vor versteckten Schäden, Tachomanipulation und Betrug beim Gebrauchtwagenkauf. Geben Sie die Fahrgestellnummer (FIN/VIN) ein und erhalten Sie sofort umfassende Fahrzeugdaten aus über 900 Datenbanken. Kostenlose Basisdaten und vollständige Berichte ab EUR 8,90.

Sicherheitsrückrufe
Offene Herstellerrückrufe sofort erkennen
Diebstahlprüfung
EU-weite Datenbank für gestohlene Fahrzeuge
Kilometerstandshistorie
Tachomanipulation erkennen und vermeiden
Marktwertschätzung
Aktuelle Marktpreise aus europäischen Quellen

Was ist eine Fahrgestellnummer (FIN/VIN)?

Die Fahrgestellnummer — offiziell Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN), international als Vehicle Identification Number (VIN) bekannt — ist ein eindeutiger 17-stelliger alphanumerischer Code, der jedem Kraftfahrzeug bei der Produktion zugewiesen wird. Diese Nummer ist weltweit einmalig und begleitet das Fahrzeug während seiner gesamten Lebensdauer.

Die Fahrgestellnummer wurde 1981 international standardisiert (ISO 3779) und enthält codierte Informationen über den Hersteller, das Fahrzeugmodell, das Baujahr, das Herstellungsland, den Motortyp und weitere technische Daten. In Deutschland ist die FIN in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) unter Feld E und in der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) vermerkt.

Die 17 Stellen der VIN gliedern sich in drei Hauptbereiche: Der World Manufacturer Identifier (WMI, Stellen 1-3) identifiziert den Hersteller und das Herstellungsland. Der Vehicle Descriptor Section (VDS, Stellen 4-9) beschreibt Fahrzeugeigenschaften wie Modell, Karosserie und Motortyp. Der Vehicle Identifier Section (VIS, Stellen 10-17) enthält das Modelljahr, das Montagewerk und die laufende Produktionsnummer.

Wo finde ich die Fahrgestellnummer?

Die Fahrgestellnummer ist an mehreren Stellen am Fahrzeug und in den Fahrzeugdokumenten zu finden. Hier sind die wichtigsten Positionen:

Armaturenbrett
Auf dem Armaturenbrett, sichtbar durch die Windschutzscheibe auf der Fahrerseite — die häufigste Position bei modernen Fahrzeugen.
Türrahmen (B-Säule)
Am Türrahmen der Fahrerseite, oft auf einem Aufkleber zusammen mit Reifendruck- und Gewichtsinformationen.
Zulassungsbescheinigung Teil I
Im Fahrzeugschein unter Feld E ist die vollständige FIN eingetragen.
Zulassungsbescheinigung Teil II
Im Fahrzeugbrief ist die FIN ebenfalls dokumentiert — wichtig beim Fahrzeugkauf.
Motorraum
Bei vielen Fahrzeugen ist die FIN auf dem Motorblock oder im Motorraum eingestanzt.
Kofferraum / Reserverad
Einige Hersteller bringen die FIN unter dem Reserverad oder im Kofferraum an.

Wichtig: Beim Kauf eines Gebrauchtwagens sollten Sie immer die FIN am Fahrzeug mit der FIN in den Dokumenten vergleichen. Stimmen diese nicht überein, kann dies auf Fahrzeugdiebstahl, Manipulation oder gefälschte Dokumente hindeuten.

Was enthält unser Fahrzeughistorienbericht?

Unser Bericht liefert Ihnen umfassende Informationen aus über 900 Datenbanken in mehr als 35 Ländern. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Berichtsabschnitte:

Technische Daten (erweitert)
Vollständige Fahrzeugdaten: Motor, Leistung, Getriebe, Antrieb, Karosserie, Abmessungen, Gewicht, Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung, Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und mehr.
Kilometerstandshistorie
Historische Kilometerstände aus verschiedenen Quellen. Erkennen Sie Tachomanipulation durch den Abgleich der Laufleistung über die gesamte Fahrzeughistorie.
Unfallhistorie
Informationen über gemeldete Unfälle, Vorschäden und Reparaturen. Erfahren Sie, ob das Fahrzeug in einen schweren Unfall verwickelt war.
Sicherheitsrückrufe
Aktuelle und historische Herstellerrückrufe. Prüfen Sie, ob offene Sicherheitsrückrufe für Ihr Fahrzeug bestehen.
Diebstahlprüfung
Abgleich mit EU-weiten Datenbanken für gestohlene Fahrzeuge. Schützen Sie sich vor dem Kauf eines gestohlenen Fahrzeugs.
Marktwertschätzung
Aktuelle Marktpreise basierend auf europäischen Marktdaten. Verhandeln Sie fundiert auf Basis realer Marktpreise.
Importprüfung
Prüfung auf Importhistorie. Erfahren Sie, ob das Fahrzeug aus einem anderen Land importiert wurde und welche technischen Daten es hat.
Unterhaltskostenschätzung
Geschätzte laufende Kosten für Versicherung, Kraftstoff, Kfz-Steuer und Wartung basierend auf den technischen Fahrzeugdaten.

Warum sollten Sie die Fahrgestellnummer vor dem Kauf prüfen?

Der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland und Europa birgt erhebliche Risiken für Käufer. Laut ADAC und europäischen Verbraucherschutzorganisationen sind folgende Probleme besonders verbreitet:

Tachomanipulation

Schätzungsweise 30–50 % aller Gebrauchtwagen in Europa haben einen manipulierten Kilometerstand. In Deutschland werden jährlich etwa 2 Millionen Fahrzeuge mit zurückgedrehtem Tacho verkauft. Der durchschnittliche Schaden für den Käufer beträgt rund 3.000 Euro pro Fahrzeug.

Versteckte Vorschäden

Unfallhistorie ist bei einer Besichtigung oft nicht erkennbar. Professionell instandgesetzte Fahrzeuge können schwere Strukturschäden verbergen, die die Fahrsicherheit beeinträchtigen und den Wert erheblich mindern.

Autodiebstahl

Zehntausende Fahrzeuge werden jedes Jahr in Europa als gestohlen gemeldet. Der Kauf eines gestohlenen Fahrzeugs kann zum vollständigen Verlust des Kaufpreises und zu rechtlichen Konsequenzen führen.

Import-Risiken

Aus dem Ausland importierte Fahrzeuge können unterschiedliche technische Daten, fehlende Ausstattung oder eine verborgene Schadensgeschichte haben. Besonders bei Importen aus Ländern mit niedrigeren Sicherheitsstandards ist Vorsicht geboten.

So funktioniert die Fahrgestellnummer-Prüfung

1
Fahrgestellnummer eingeben

Geben Sie die 17-stellige Fahrgestellnummer (FIN/VIN) in das Suchfeld auf unserer Startseite ein. Sie finden die FIN auf dem Armaturenbrett, am Türrahmen oder in den Fahrzeugdokumenten.

2
Sofortige Dekodierung

Unser System dekodiert die Fahrgestellnummer innerhalb von Sekunden und gleicht sie mit über 900 Datenbanken ab. Sie erhalten sofort kostenlose Basisdaten wie Marke, Modell, Baujahr und Sicherheitsrückrufe.

3
Vollständigen Bericht freischalten

Für den vollständigen Fahrzeughistorienbericht mit Kilometerstandshistorie, Unfallhistorie, Diebstahlprüfung und Marktwertschätzung zahlen Sie einmalig EUR 8,90. Kein Abonnement, keine versteckten Gebühren.

4
Fundierte Kaufentscheidung treffen

Nutzen Sie die Informationen aus dem Bericht, um eine sichere Entscheidung beim Fahrzeugkauf zu treffen. Verhandeln Sie fundiert auf Basis realer Daten und vermeiden Sie teure Fehlkäufe.

Sie haben keine FIN, sondern HSN/TSN aus dem Fahrzeugschein?

In der Zulassungsbescheinigung Teil I stehen unter Feld 2.1 die HSN (Herstellerschlüsselnummer, 4 Ziffern) und unter Feld 2.2 die TSN (Typschlüsselnummer, 3 Zeichen). Mit beiden zusammen lässt sich das Fahrzeugmodell bestimmen, auch ohne FIN.

Häufig gestellte Fragen

Was genau ist eine Fahrgestellnummer (FIN/VIN)?
Die Fahrgestellnummer, auch Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) oder Vehicle Identification Number (VIN) genannt, ist ein eindeutiger 17-stelliger alphanumerischer Code, der jedem Kraftfahrzeug bei der Herstellung zugewiesen wird. Diese Nummer ist weltweit einmalig und dient zur eindeutigen Identifizierung eines Fahrzeugs während seiner gesamten Lebensdauer. Die FIN enthält codierte Informationen über den Hersteller, das Modell, das Baujahr, das Herstellungsland und weitere technische Details.
Wo finde ich die Fahrgestellnummer an meinem Fahrzeug?
Die Fahrgestellnummer befindet sich an mehreren Stellen: 1) Auf dem Armaturenbrett an der Windschutzscheibe (Fahrerseite), 2) Am Türrahmen der Fahrerseite (B-Säule), 3) Im Motorraum auf dem Motorblock, 4) In der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) unter Feld E, 5) In der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief). Bei einigen Fahrzeugen ist die FIN auch unter dem Reserverad oder im Kofferraum zu finden.
Ist die Fahrgestellnummer-Prüfung bei Carlytics kostenlos?
Ja, die grundlegende VIN-Prüfung bei Carlytics ist vollständig kostenlos. Sie erhalten sofort Basisdaten wie Marke, Modell, Baujahr, Motordaten, Kraftstoffart, Getriebe, Antriebsart, Herstellungsland und Sicherheitsrückrufe. Für einen vollständigen Bericht mit Fahrzeughistorie, Marktwertschätzung, Diebstahlprüfung, Kilometerstandshistorie und mehr zahlen Sie einmalig EUR 8,90.
Was unterscheidet die kostenlose Prüfung vom vollständigen Bericht?
Die kostenlose Prüfung zeigt grundlegende Fahrzeugdaten und Sicherheitsrückrufe. Der vollständige Bericht (EUR 8,90) enthält zusätzlich: erweiterte technische Details aus EU-Registern, Marktwertschätzung, Diebstahlprüfung, bekannte Probleme für Ihre Marke/Modell, Unterhaltskostenschätzung, Importprüfung, Kilometerstandshistorie und Unfallhistorie.
Kann ich damit Tachomanipulation erkennen?
Ja, unser vollständiger Bericht enthält die Kilometerstandshistorie aus verschiedenen Datenbanken. Durch den Abgleich historischer Kilometerstände können Unstimmigkeiten und mögliche Tachomanipulation erkannt werden. Schätzungsweise 30–50 % der Gebrauchtwagen in Europa haben manipulierte Kilometerzähler, daher ist diese Prüfung besonders wichtig beim Gebrauchtwagenkauf.
Welche Länder und Fahrzeuge werden abgedeckt?
Unser Service deckt Fahrzeuge in über 35 Ländern ab, darunter alle EU-Mitgliedstaaten, Großbritannien und die USA. Wir nutzen über 900 Datenbanken. Die technischen Fahrzeugdaten sind weltweit über unser VIN-Dekodiersystem verfügbar. Die Verfügbarkeit historischer Daten (Kilometerstand, Unfälle, Diebstahl) variiert je nach Land und Fahrzeug.
Wie lange ist ein Bericht gültig?
Nach dem Kauf haben Sie 30 Tage lang Zugang zum Online-Bericht. Zusätzlich erhalten Sie einen PDF-Download, der unbegrenzt verfügbar ist. Es gibt keine Abonnements oder wiederkehrende Gebühren — die Zahlung von EUR 8,90 ist einmalig.
Sollte ich vor jedem Gebrauchtwagenkauf die Fahrgestellnummer prüfen?
Auf jeden Fall! Wir empfehlen dringend, vor jedem Gebrauchtwagenkauf eine VIN-Prüfung durchzuführen. Ein VIN Check kann versteckte Probleme aufdecken, die bei einer Besichtigung nicht sichtbar sind: Unfallhistorie, Tachomanipulation, Diebstahlstatus, offene Rückrufe und ob die Angaben des Verkäufers mit den Herstellerdaten übereinstimmen. Die EUR 8,90 für einen vollständigen Bericht können Sie vor einem teuren Fehlkauf bewahren.

Bereit, eine Fahrgestellnummer zu prüfen?

Erhalten Sie einen umfassenden VIN-Bericht in Sekunden. Sicherheitsrückrufe, Diebstahlprüfung, Marktwertschätzung und mehr.

VonBertram SarglaGründer, CarlyticsZuletzt aktualisiert

Warum Deutschland die Quelle der Hälfte aller EU-Gebrauchtwagenimporte ist

Aus keinem anderen Land Europas werden so viele Gebrauchtwagen grenzüberschreitend verkauft wie aus Deutschland. Der Grund ist strukturell: Der deutsche Leasingmarkt spült jährlich 1,5 bis 2 Millionen Rückläufer in den Sekundärmarkt, große Firmenflotten tauschen ihre Fahrzeuge nach 3 bis 4 Jahren, und die CO2-basierte Kfz-Steuer verdrängt ältere Fahrzeuge schrittweise aus dem heimischen Bestand. Das Ergebnis ist ein stetiger Großhandelszufluss, der nach Osten und Süden fließt — nach Polen (rund 422.000 Fahrzeuge pro Jahr), Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Kroatien und ins Baltikum.

Genau diese Lieferkette schafft auch die Betrugsgelegenheit. Ein Fahrzeug, das in einer deutschen Firmenflotte 200.000 km gefahren wurde, ist mechanisch noch für weitere 150.000 km gut — aber genauso attraktiv für Tachomanipulation: Die Lücke zwischen der letzten deutschen Zulassungsmeldung und der ersten ausländischen Erstzulassung ist für jede einzelne nationale Datenbank unsichtbar. Eine paneuropäische FIN-Prüfung ist die einzige Möglichkeit, beide Endpunkte in einem einzigen Dokument sichtbar zu machen.

Wo finde ich die Fahrgestellnummer auf einem deutschen Fahrzeug?

Auf jedem in Deutschland zugelassenen Fahrzeug ist die VIN — Fahrgestellnummer, abgekürzt FIN — an drei Stellen im Fahrzeug eingestanzt und in drei Dokumenten eingetragen.

In den Dokumenten

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (umgangssprachlich „Fahrzeugschein" — das kleinere Zulassungsdokument): Feld E.
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (umgangssprachlich „Fahrzeugbrief" — das größere Eigentumsdokument): dasselbe Feld E.
  • Hauptuntersuchungs-Bericht (HU/TÜV-Protokoll).

Am Fahrzeug selbst

  • Im Karosserieblech eingestanzt — am Fußpunkt der Windschutzscheibe auf der Fahrerseite, durch ein kleines Sichtfenster im Armaturenbrett ablesbar.
  • Auf dem Typenschild im Motorraum (bei Fahrzeugen der Volkswagen-Gruppe meist am Schlossträger unter der Haube).
  • Auf einem Schild hinter der Rückbank oder im Kofferraumboden bei vielen Mercedes-Modellen.

Warnzeichen: Ein Verkäufer, der zwar Teil II vorlegen kann, aber nicht Teil I — oder umgekehrt — ist möglicherweise nicht der rechtmäßige Eigentümer. Der häufigste Grund: Eine laufende Finanzierung, bei der die Bank Teil II als Sicherheit einbehält. Niemals eine Anzahlung überweisen, bevor beide Dokumente gemeinsam vorgelegen haben.

Der TÜV-Zyklus und das 24-Monats-Fenster für Tachomanipulation

Jedes deutsche Fahrzeug durchläuft nach drei Jahren die erste Hauptuntersuchung (HU, umgangssprachlich „der TÜV"), danach alle 24 Monate. Bei jeder HU wird der Kilometerstand im Prüfprotokoll vermerkt. Zwischen zwei HU-Terminen existieren Kilometerstandsdaten ausschließlich auf Papierprotokollen der Prüfstelle und im Fahrzeugbestand des Halters — ein öffentliches, in Echtzeit geführtes nationales Kilometerstandsregister gibt es nicht.

Genau diese strukturelle 24-Monats-Lücke nutzen Exporteure aus. Ein Fahrzeug mit HU-Ständen von 80.000 km (Jahr −3) und 130.000 km (Jahr −1) wird mit 140.000 km an einen Großhändler verkauft, taucht kurz darauf in Polen oder Rumänien mit 75.000 km auf dem Tacho auf. Die 65.000 km „verschwinden" in der grenzüberschreitenden Lücke.

PhaseWas passiertBetrugsfenster offen?
Letzte deutsche HUKilometerstand im TÜV-Protokoll vermerktNein — Papierbeleg existiert
Verkauf an GroßhändlerTachostand wird auf Treu und Glauben übernommenOffen — erste Gelegenheit
Abmeldung in DeutschlandDatum wird erfasst, Kilometerstand jedoch NICHTOffen — keine nationale Sperre
Grenzübertritt mit AusfuhrkennzeichenZoll registriert Fahrzeugausfuhr, keinen KilometerstandGrößtes Fenster — typisch 1–6 Wochen
Erstzulassung im AuslandLokales Register erfasst neuen KilometerstandGeschlossen — aber die Lücke ist jetzt unsichtbar

Carlytics kombiniert die deutschen Datenpunkte (letzter HU-Stand, Abmeldedatum, ursprüngliche Herstellerdaten) mit den ausländischen Erstzulassungsdaten aus Millionen europäischer Inspektionsdatensätze. Die Lücke wird sichtbar. Genau diese grenzüberschreitende Abstimmung kann keine einzelne nationale Abfrage leisten.

Die sechs typischen Aufklärungsfallen im deutschen Gebrauchtwagenmarkt

Nach § 433 BGB ist der Verkäufer verpflichtet, ihm bekannte wesentliche Mängel offenzulegen. In der Praxis werden sechs Formulierungen routinemäßig eingesetzt, um diese Pflicht zu umgehen. Sie zu erkennen, ist die erste Verteidigung.

„Bastlerfahrzeug“

Angeboten „für Bastler, ohne Gewährleistung“. Diese Formulierung im Kaufvertrag schließt die § 433-Gewährleistung vollständig aus. Finger weg, es sei denn, ein eigener Mechaniker bestätigt den tatsächlichen Zustand vor Vertragsschluss.

„Vorschaden behoben“

„Vorschaden behoben“ — sagt weder etwas über das Ausmaß noch über die Reparaturqualität oder die Versicherungsklassifizierung aus. Die Original-Schadensakte und die Werkstattrechnung müssen vorgelegt werden.

„Unfallfrei nach Kenntnis“

„Unfallfrei nach Kenntnis des Verkäufers“ — begrenzt die Haftung auf das, was der Verkäufer tatsächlich wusste. Eine FIN-Prüfung deckt Unfälle auf, die der Verkäufer möglicherweise unbemerkt von einem Vorbesitzer übernommen hat.

„Gekauft wie gesehen“

Wird von privaten Verkäufern verwendet, um die Gewährleistung auszuschließen — gilt nach § 444 BGB jedoch nicht bei arglistigem Verschweigen. Sie brauchen aber Beweise, und ein FIN-Bericht ist genau dieser Beweis.

„Reimport“

Wird verwendet, um ein ursprünglich in Deutschland zugelassenes Fahrzeug zu tarnen, das vorübergehend im Ausland angemeldet war, um seine sichtbare Historie zurückzusetzen. Eine paneuropäische Prüfung rekonstruiert den vollständigen Zeitstrahl.

„Jahreswagen“

Suggeriert einen einjährigen Firmenwagen. Wird aber gelegentlich für 3-jährige Leasingrückläufer mit 90.000 km verwendet. Das VIN-codierte Produktionsdatum klärt die Frage eindeutig.

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Wenn der Verkäufer den Fahrzeugbrief nicht zeigt

Die Zulassungsbescheinigung Teil II ist das Eigentumsdokument. Ohne sie kann das Fahrzeug weder in Deutschland noch im Ausland neu zugelassen werden. Ein Verkäufer, der Teil II nicht vorlegt, befindet sich in einer von drei Situationen:

  1. Er hält das Dokument zurück, um eine Anzahlung zu erzwingen — niemals Geld überweisen, bevor Teil II persönlich gesichtet wurde.
  2. Das Fahrzeug ist finanziert — die Bank behält das Dokument als Sicherheit bis zur Ablösung des Kredits.
  3. Er hat Teil II verloren oder bereits weiterverkauft — er verkauft ein Fahrzeug, das ihm rechtlich nicht gehört.

Eine FIN-Prüfung vor jeder Anzahlung schafft Klarheit. Meldet der Bericht eine offene Finanzierung, haben Sie einen sauberen Grund, zurückzutreten. Zeigt der Bericht, dass das Fahrzeug zuvor im Ausland abgemeldet wurde (Reimport), verlangen Sie sowohl Teil II als auch das ursprüngliche ausländische Dokument — ohne die vollständige Kette ist das Fahrzeug nach der Übergabe rechtlich nicht Ihres.

Grenzüberschreitende Partnerseiten

Deutsche Gebrauchtwagen werden regelmäßig in Polen, Rumänien, Tschechien und anderen Märkten neu zugelassen. Wenn Sie ein Fahrzeug deutscher Herkunft kaufen, das bereits in einem anderen Land zugelassen ist, decken diese Seiten die lokale Perspektive ab:

Trusted in 30+ countries worldwide

Carlytics aggregates vehicle data from 35+ European countries, pulling from national registries like Finnish Traficom (5M vehicles), Dutch RDW, Czech ISTP, and Danish DMR. Combined with NHTSA, EU Safety Gate recalls, and 348,000+ real listings, the database covers 900M+ vehicles.

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insurance databases, law enforcement and more.

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Erweiterte FAQ — Deutscher Gebrauchtwagenmarkt

Detaillierte Fragen zur Prüfung der Historie eines in Deutschland zugelassenen Fahrzeugs, zum TÜV-Zyklus und zum Export/Reimport.

An welcher Stelle des Fahrzeugscheins steht die FIN?
Auf der Zulassungsbescheinigung Teil I (umgangssprachlich Fahrzeugschein) steht die FIN in Feld E. Auf Teil II (Fahrzeugbrief) finden Sie dieselbe Nummer im identischen Feld. Stimmen die beiden Nummern nicht überein, sollten Sie den Kauf nicht weiterverfolgen.
Ist die Prüfung einer deutschen FIN nach DSGVO zulässig?
Ja. Die FIN ist eine öffentliche Fahrzeugkennung — sie steht in den Zulassungsdokumenten, in den Versicherungsunterlagen und ist von außen durch die Windschutzscheibe lesbar. Eine FIN-Prüfung greift nicht auf personenbezogene Daten des Halters zu, sondern identifiziert das Fahrzeug. Käufer werden im deutschen Verbraucherschutzkontext sogar ausdrücklich dazu ermutigt, die Historie vor dem Kauf zu prüfen.
Wie erkenne ich Tachomanipulation bei einem deutschen Fahrzeug?
Vergleichen Sie den angezeigten Kilometerstand mit (1) dem letzten Eintrag im Wartungsheft, (2) dem aktuellsten HU/TÜV-Protokoll, (3) dem markenspezifischen Servicebuch beim Vertragshändler, sofern verfügbar, und (4) dem grenzüberschreitenden FIN-Bericht. Abweichungen zwischen zwei dieser Quellen sind die typische Signatur einer Manipulation. Bei einem klassischen Rückdrehfall fehlen 50.000 bis 150.000 km.
Was ist der Unterschied zwischen Unfallschaden und Vorschaden?
„Unfallschaden“ bedeutet, dass das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war — in der Regel mit Substanzverletzung, oft mit Strukturschaden. „Vorschaden“ ist der lockerere Begriff für „frühere Beschädigung“ — das kann ein kosmetischer Lackschaden, eine kleine Stoßstangenreparatur oder ein schwerer Unfall sein, den der Verkäufer lieber „Vorschaden“ als „Unfall“ nennt. Verlangen Sie immer die konkrete Werkstattrechnung; ein FIN-Bericht macht das zugrunde liegende Versicherungsereignis sichtbar.
Kann ich das letzte HU/TÜV-Datum aus der FIN ablesen?
Das HU-Datum steht auf der Prüfplakette am hinteren Kennzeichen und auf der Zulassungsbescheinigung Teil I — beides ist persönlich leicht zu prüfen. Die FIN-Prüfung ergänzt das, indem sie zeigt, ob für dasselbe Fahrzeug auf beiden Seiten der Exportlücke widersprüchliche Kilometerstände gemeldet wurden.
Was ist ein Reimport und warum ist das ein Warnzeichen?
Ein Reimport ist ein Fahrzeug, das ursprünglich in Deutschland zugelassen, dann exportiert und schließlich wieder nach Deutschland zurückgeholt wurde. Die vorübergehende ausländische Anmeldung kann genutzt werden, um sichtbare Kilometerstandsdaten zurückzusetzen oder die Unfallhistorie-Kette zu unterbrechen. Verlangen Sie immer sowohl Teil II als auch das ursprüngliche ausländische Zulassungsdokument — fehlt eines davon, bleibt eine Lücke, die der Verkäufer möglicherweise gezielt ausnutzt.
Was kostet ein Carlytics-Bericht?
Die Basisdekodierung ist kostenlos — Marke, Modell, Baujahr, Motor, Herstellungsland und offene Sicherheitsrückrufe. Der vollständige Bericht (Kilometerstandsabgleich, Unfallhistorie, Diebstahlregister, Marktwertschätzung, modellspezifische Schwachstellenanalyse) kostet einmalig EUR 8,90 mit 14-Tage-Geld-zurück-Garantie auf jeden Bericht. Keine Abos, keine versteckten Gebühren.
Welche Daten enthält die kostenlose FIN-Prüfung?
Die kostenlose Prüfung liefert die dekodierten technischen Spezifikationen (Marke, Modell, Baujahr, Hubraum, Kraftstoffart, Getriebe, Karosserieform, Antriebsart), das Herstellungsland und aktive Sicherheitsrückrufe. Das kostenpflichtige Upgrade fügt die grenzüberschreitende Historienebene hinzu.
Kann ich mit Carlytics auch Motorräder prüfen?
Ja. Carlytics dekodiert 17-stellige FINs für Pkw, Transporter, leichte Nutzfahrzeuge und Motorräder. Die Tiefe des Historienberichts variiert nach Fahrzeugklasse und Land — Motorräder haben eine geringere Abdeckung bei Inspektionsdaten als Pkw.
Was tun, wenn der Kilometerstand zwischen zwei HU-Terminen nicht plausibel ist?
Vom Kauf zurücktreten. Dokumentieren Sie die beiden HU-Kilometerstände und den aktuellen Tachostand, fotografieren Sie Teil I und erwägen Sie eine Strafanzeige bei der örtlichen Polizei nach § 263 StGB (Betrug). Deutsche Staatsanwaltschaften verfolgen Tachomanipulation aktiv, wenn ein Papierbeleg vorliegt. Ein Carlytics-Bericht ist als Nachweis der Diskrepanz verwendbar.

Vollständige deutsche Fahrzeughistorie — EUR 8,90

Grenzüberschreitende Kilometerhistorie über die deutsche Exportlücke hinweg, Unfalldaten aus europäischen Versicherungsdatenbanken, Diebstahlregister-Abfrage, Sicherheitsrückrufe und Marktwertschätzung. Lieferung in unter 60 Sekunden. 14-Tage-Geld-zurück-Garantie auf jeden Bericht — keine Fragen.

Ergebnisse in unter 60 Sekunden

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