Totalschaden- & Bergungs-Check per FIN
Erfahren Sie, ob das gebrauchte Auto je als Totalschaden eingestuft, als Bergungsfahrzeug markiert oder mit schwerem Strukturschaden vermerkt wurde.
47+ Länderregister
900M+ Inspektionsdaten verglichen
Was der Totalschaden-Check zeigt
Eine einheitliche EU-Totalschadendatenbank existiert nicht — jeder Mitgliedstaat handhabt verunfallte Fahrzeuge anders. Carlytics kombiniert die verfügbaren Quellen: Schadenkennzeichen aus grenzüberschreitenden Inspektionsdaten, Bergungs-/Restwertstatus aus Registern, strukturelle Befunde aus der HU, Versicherungsklassen wo öffentlich sowie Statusänderungen, die viele Länder nach Schadenabwicklung zuweisen. Bei UK-Historie enthält der Bericht die Kategorien A/B/N/S in voller Tiefe: Cat A bedeutet ausschließliche Verschrottung des kompletten Fahrzeugs — keine Teileentnahme erlaubt; Cat B erlaubt Teileentnahme, aber die Karosserie muss vernichtet werden; Cat S bezeichnet einen reparablen Strukturschaden mit verpflichtendem Gutachten; Cat N deckt nicht-strukturelle Schäden ab, die mit normaler Karosseriearbeit instand zu setzen sind. Für kontinentale Autos werden die entsprechenden Signale ausgewiesen — der deutsche wirtschaftliche Totalschaden, der niederländische WOK/wrak-Status, die polnische szkoda całkowita, der französische VEI-Eintrag, der italienische perdita-totale-Vermerk — einschließlich Zulassungsstatus-Wechseln nach der Schadenabwicklung. Bei deutschen Fahrzeugen unterscheiden wir zwischen wirtschaftlichem und technischem Totalschaden; ersterer ist häufig instandsetzbar und wird trotzdem abgerechnet, weil Reparatur den Restwert übersteigt.
Warum das für Käufer wichtig ist
Ein vormals abgewickeltes Auto kann äußerlich makellos sein und trotzdem reparierte Strukturschäden tragen, die das Crash-Verhalten verschlechtern und den Wert um 25-40 % senken. Nicht jeder Totalschaden ist ein Kaufabbruch: Erfahrene Käufer suchen gezielt offen deklarierte Cat-N- oder fachgerecht reparierte Cat-S-Fahrzeuge, weil sie deutlich unter dem schadensfreien Marktpreis gehandelt werden und vor dem Kauf inspiziert werden können. Das Prinzip ist Transparenz — offengelegte Reparatur zum richtigen Preis ist ein fairer Handel; verschwiegene Reparatur zum Schadensfrei-Preis ist Betrug. Der Status hat zudem Folgen, die viele nicht erwarten: Versicherer berechnen typisch 20-40 % höhere Prämien für ehemalige Totalschäden; manche verweigern Vollkasko. Banken und Leasinggeber lehnen Cat-S/N-Finanzierungen routinemäßig ab — Barzahlung wird erzwungen. Inzahlungnahmen beim Vertragshändler sind um die Hälfte reduziert. Auch die Wiederverkaufsliquidität bricht ein. Die Offenlegung ist in nahezu jedem EU-Staat Pflicht — Verschweigen ist Grund zur Rückabwicklung innerhalb von zwei Jahren. Wenn das Flag anschlägt, ist der praktische Ablauf: Reparaturrechnungen und Gutachten verlangen, eigene Inspektion der Rahmenträger, Airbag-Steuergeräte und Schweißnähte beauftragen, Preisabschlag von mindestens 25 % verhandeln — oder weggehen. Das Flag ist ein Verhandlungshebel, nicht zwingend ein automatischer Ausschluss.
Wie Carlytics sich unterscheidet
carVertical liefert Schadenhistorien in der Premium-Stufe (EUR 24,99). Carlytics gibt dieselben grenzüberschreitenden Kennzeichen plus die UK-Taxonomie für EUR 8,90 zurück, mit klarer Erklärung der Folgen für Sicherheit, Versicherung, Finanzierung und Wiederverkauf. Wo die Datenlage dünn ist, sagt der Abschnitt das offen, statt eine unverifizierbare schadensfreie Historie zu behaupten. Der Bericht wird als PDF zum Download geliefert — kein Abo, kein zeitlich begrenzter Online-Zugang. Wir nutzen über 47 nationale Register und gleichen gegen 900M+ Inspektionsdaten ab.
Totalschaden-Check starten
Geben Sie die 17-stellige Fahrgestellnummer ein. Vollständiger Carlytics-Bericht: EUR 8,90 — ohne Abo.