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Finanzierungs-Check per FIN

Bevor Sie Bargeld übergeben, klären Sie, ob es Hinweise gibt, dass der Vorbesitzer das Auto finanziert und nicht abgelöst hat.

47+ Länderregister

EUR 8,90 Pauschal-Bericht

Was der Finanzierungs-Check zeigt

Eine EU-weite Finanzierungsdatenbank existiert nicht — Finanzierungs- und Leasingverträge liegen bei jedem Kreditgeber privat. Carlytics leitet das Finanzierungsrisiko aus Registersignalen ab, die mit nicht abgelöster Finanzierung korrelieren: Häufigkeit der Halterwechsel, ungewöhnlich kurze Haltedauern, ausschließlich Händlerketten als Halter, Kennzeichenbereiche von Leasingflotten und öffentlich eingetragene Pfandrechte. Für Fahrzeuge mit britischer Historie ziehen wir zusätzlich MOT- und DVLA-Signale heran. Der Bericht ist ehrlich über die Grenzen — endgültige Auskunft erteilt nur die Bank des Vorbesitzers selbst, aber die Frühwarnsignale fangen einen relevanten Teil riskanter Inserate ab.

Warum das für Käufer wichtig ist

Bei offener Finanzierung behält in vielen EU-Staaten die Bank das Eigentum — sie kann das Fahrzeug rechtmäßig zurückholen, auch wenn Sie den Verkäufer bezahlt haben. Sie bleiben auf einem zivilrechtlichen Anspruch gegen einen oft verschwundenen Verkäufer sitzen. Das Risiko ist besonders hoch bei unter dreijährigen Fahrzeugen, Privatverkäufen, wenn der Preis verdächtig nahe am Großhandelsrestwert liegt. Importe aus UK und Irland sind besonders gefährdet. Die Prüfung garantiert keine Lastenfreiheit, fängt aber Warnmuster ab.

Wie Carlytics sich unterscheidet

carVertical liefert derzeit gar keine Finanzierungssignale. Carlytics gibt einen ausdrücklichen Finanzierungs-Risikoindikator zurück und erklärt die Signale — Registerverhalten, Halterwechselgeschwindigkeit, Leasing-Kennzeichenbereiche — statt vorzugaukeln, wir hätten Zugang zu privaten Bankdatenbanken. Die Prüfung ist Teil des Pauschalberichts für EUR 8,90, kein Abo. Wo wir konkret nichts wissen, sagt der Abschnitt das offen.

Finanzierungs-Check starten

Geben Sie die 17-stellige Fahrgestellnummer ein. Vollständiger Carlytics-Bericht: EUR 8,90 — ohne Abo.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es eine EU-weite Finanzierungsdatenbank wie das UK-HPI?
Nein. Kein EU-Pendant zum britischen HPI-Register. Kreditgeber halten eigene private Datensätze; nur wenige nationale Register erfassen Gläubigerrechte öffentlich, und auch nur einige Banken tragen ein. Wir leiten das Risiko aus tatsächlich korrelierenden Mustern ab.
Welche Signale nutzt Carlytics für die Risikobewertung?
Ungewöhnlich kurze Halterzeiten, sofortige Halterwechsel nach Erstzulassung, ausschließlich Händler in der Halterkette, Kennzeichenbereiche typischer Leasingflotten, eingetragene Sicherungsrechte, MOT/DVLA-Signale bei britischer Herkunft.
Kann ich sicher sein, dass ein Fahrzeug lastenfrei ist?
Diese Gewissheit kann Ihnen nur die kreditgebende Bank selbst geben. Carlytics liefert die Registersignale, damit Sie wissen, ob Sie eine schriftliche Ablösebestätigung verlangen müssen.
Was, wenn nach dem Kauf eine offene Finanzierung auftaucht?
Die Bank bleibt Eigentümer bis zur Tilgung, das Auto kann zurückgeholt werden. Ihr Rechtsbehelf ist eine Klage gegen den Verkäufer wegen Betrugs — in der Praxis selten lohnend.
Sind Leasingfahrzeuge riskanter als finanzierte?
Häufig ja. Beim Leasing gehört das Fahrzeug der Leasinggesellschaft. Ein Verkäufer als Leasing-Endfahrer hat überhaupt kein Eigentum zu übertragen.
Sind Importe aus UK höher gefährdet?
Ja. UK-Finanzierungsquoten bei Neuwagen sind sehr hoch, und Exporte wenige Monate nach Erstzulassung sind ein bekanntes Betrugsmuster.
Worin unterscheidet sich das von einer Bonitätsprüfung?
Eine Bonitätsprüfung untersucht den Käufer. Eine Finanzierungsprüfung untersucht das Fahrzeug. Carlytics führt Letzteres durch.
Finanzierungs-Check per FIN — offene Finanzierung aufspüren | Carlytics