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FIN prüfen — die 17 Zeichen, die ein Auto eindeutig machen

Die FIN — kurz für Fahrzeug-Identifizierungsnummer — ist der digitale Fingerabdruck eines Autos. Sie ist 17 Zeichen lang, weltweit eindeutig, und verrät bei richtiger Lesart, wer das Fahrzeug gebaut hat, in welchem Werk, in welchem Jahr und mit welcher Ausstattung. Bei Carlytics gibst du die FIN ein und bekommst alle hinterlegten Daten zurück — übersichtlich aufbereitet.

Aufbau der 17-stelligen FIN

Eine FIN ist kein Zufallsstring. Sie ist nach einem international standardisierten Schema aufgebaut (ISO 3779), und jede Stelle hat eine Bedeutung. Wer den Aufbau kennt, erkennt am ersten Blick, ob eine Zeichenkette überhaupt eine FIN sein kann.

Stellen 1–3 (WMI)

World Manufacturer Identifier — verrät den Hersteller und das Herkunftsland. „WVW“ etwa steht für VW Personenwagen, „WBA“ für BMW.

Stellen 4–9 (VDS)

Vehicle Descriptor Section — beschreibt das Modell, die Karosserie, den Motor und ein Prüfsumme-Zeichen. Hier liegt die eigentliche Identität des Fahrzeugs.

Stellen 10–17 (VIS)

Vehicle Identifier Section — Modelljahr, Werkscode und die fortlaufende Seriennummer machen jede FIN weltweit einzigartig.

Wichtig: In einer echten FIN kommen die Buchstaben I, O und Q nicht vor — sie würden mit den Ziffern 1 und 0 verwechselt. Wer in einer „FIN“ eines dieser Zeichen sieht, sollte spätestens dann skeptisch werden.

Wo am Fahrzeug die FIN steht

Zulassungsbescheinigung Teil I (Feld E)
Die offizielle Hauptquelle. Die FIN steht im Fahrzeugschein direkt unter dem Feld-Buchstaben E — 17 Zeichen, eindeutig. Das ist die Version, die für Bestellungen, Behörden und Versicherungen gilt.
Hinter der Windschutzscheibe
Bei den meisten Fahrzeugen ist die FIN unten links durch die Windschutzscheibe sichtbar — auf einem kleinen Schild am Armaturenbrett. Praktisch beim Abgleich vor Ort, ohne die Papiere in die Hand nehmen zu müssen.
Im Motorraum oder Türrahmen
Eingestanzt auf einem festen Schild — typisch am vorderen Querträger im Motorraum oder am Türrahmen der Fahrerseite. Bei einer seriösen Prüfung sollten alle Fundorte dieselbe FIN tragen.
Eingeprägt in der Karosserie
Modellabhängig auch im Kofferraumboden, am Federbeindom oder an einer ähnlichen versteckten Stelle. Diese eingeschlagene FIN ist die fälschungssicherste — Abweichungen zu den anderen Fundorten sind ein klares Alarmzeichen.

Was passiert, wenn du eine FIN bei Carlytics eingibst

Schritt eins ist die formale Validierung: 17 Zeichen, gültiger Zeichensatz, korrekte Prüfsumme (Stelle 9). Eine FIN, die diese Prüfung nicht besteht, ist mathematisch ungültig — Carlytics sagt das auch sofort und lässt dich keine Bestellung auslösen.

Schritt zwei ist die Dekodierung: WMI → Hersteller, VDS → Modell und Motor, VIS → Modelljahr und Werk. Diese Basisdaten siehst du kostenlos, noch bevor du eine Bezahlung auslöst — sie helfen dir zu prüfen, ob das Inserat überhaupt zur FIN passt.

Schritt drei — gegen Zahlung von EUR 8,90 — ist der vollständige Bericht: Halterhistorie, Kilometerstandsverlauf, Rückrufe, Unfallhinweise, Marktwert-Einordnung und vieles mehr. Genau das, was du brauchst, um einen Gebrauchtkauf belastbar zu beurteilen.

Eng verwandte Seiten: VIN-Report im Überblick, komplette Fahrzeug-Historie und Gebrauchtwagen prüfen vor dem Kauf.

Sie haben keine FIN, sondern HSN/TSN aus dem Fahrzeugschein?

In der Zulassungsbescheinigung Teil I stehen unter Feld 2.1 die HSN (Herstellerschlüsselnummer, 4 Ziffern) und unter Feld 2.2 die TSN (Typschlüsselnummer, 3 Zeichen). Mit beiden zusammen lässt sich das Fahrzeugmodell bestimmen, auch ohne FIN.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen FIN, VIN und Fahrgestellnummer?
Alle drei meinen dasselbe: die 17-stellige eindeutige Kennung eines Fahrzeugs. „FIN“ (Fahrzeug-Identifizierungsnummer) ist die offiziell verwendete deutsche Bezeichnung in der Zulassungsbescheinigung. „VIN“ (Vehicle Identification Number) ist der international übliche englische Begriff. „Fahrgestellnummer“ ist ein historischer, technisch nicht mehr ganz exakter Begriff, weil moderne Fahrzeuge kein klassisches Fahrgestell mehr haben.
Wo finde ich die FIN an meinem Auto?
An mehreren Stellen: in der Zulassungsbescheinigung Teil I unter Feld E, oft sichtbar hinter der Windschutzscheibe unten links, eingestanzt auf einem Schild im Motorraum oder Türrahmen, und je nach Modell auch an einer Stelle in der Karosserie (typisch am Federbeindom oder im Kofferraumboden). Bei einer Prüfung sollten alle vorhandenen FIN-Angaben übereinstimmen — Abweichungen sind ein Alarmzeichen.
Wie ist eine FIN aufgebaut?
17 Zeichen, aus Großbuchstaben (außer I, O, Q) und Ziffern. Die ersten drei Zeichen identifizieren den Hersteller (WMI), die nächsten sechs beschreiben das Fahrzeug (VDS, Modell und Ausstattung), die letzten acht sind die individuelle Seriennummer inklusive Modelljahr und Werkscode. Carlytics dekodiert all diese Bestandteile in Klartext.
Kann ich die FIN auch ohne Auto prüfen?
Ja. Du brauchst nur die 17-stellige FIN selbst — sie steht meist im Inserat oder kann beim Verkäufer angefragt werden. Mit der FIN allein lässt sich der vollständige Carlytics-Bericht erstellen, ohne dass du beim Fahrzeug vor Ort sein musst.
Was bedeutet es, wenn die FIN „ungültig“ aussieht?
Eine FIN mit weniger oder mehr als 17 Zeichen ist nie korrekt. Auch die Buchstaben I, O und Q kommen in einer echten FIN nicht vor — sie würden mit den Ziffern 1 und 0 verwechselt. Wenn ein Inserat eine solche Zeichenkette als FIN angibt, ist das entweder ein Tippfehler oder ein Hinweis, dass mit dem Inserat etwas nicht stimmt.
Was ist ein FIN-Decoder und wie funktioniert er?
Ein FIN-Decoder — international auch VIN-Decoder genannt — übersetzt die 17-stellige Fahrzeug-Identifizierungsnummer in Klartext. Er liest aus den ersten drei Zeichen den Hersteller (WMI), aus den nächsten sechs Modell, Motor und Ausstattung (VDS) und aus den letzten acht die Seriennummer mit Modelljahr und Werkscode. Du gibst die FIN oben einfach ein, und der Carlytics-FIN-Decoder gibt dir Marke, Modell, Baujahr, Motor und aktive Rückrufe kostenlos zurück. Der vollständige Bericht (8,90 EUR) ergänzt Kilometerstandshistorie, Diebstahlprüfung, Unfallhistorie und Marktwert.
Ist der FIN-Decoder kostenlos?
Ja. Das reine Dekodieren der FIN — Marke, Modell, Baujahr, Motordaten, Karosserie und Sicherheitsrückrufe — ist kostenlos. Für die vollständige Fahrzeughistorie inklusive Kilometerstandsverlauf, Diebstahlprüfung, Unfall- und Importdaten kostet der Bericht einmalig 8,90 EUR, ohne Abo und ohne versteckte Gebühren.
Brauche ich für den FIN-Decoder das Auto vor Ort?
Nein. Der FIN-Decoder benötigt nur die 17-stellige FIN selbst. Sie steht meist im Inserat oder kann beim Verkäufer angefragt werden — damit lässt sich der vollständige Bericht erstellen, bevor du überhaupt zur Besichtigung fährst.

FIN eingeben, Bericht erhalten

Validierung und Basisdaten kostenlos. Vollständiger Bericht für einmalig EUR 8,90.